Lampenall.de
Image default
Haus und Garten

Energie im Haushalt sparen: Diese Tipps helfen

Alles wird teurer, das gilt insbesondere für Strom und Gas. In vielen Fällen müssen Verbraucher mit einer Verdopplung der Nebenkosten rechnen. Mehr denn je muss auf den Verbrauch geachtet werden, langes Duschen ist ohne schlechtes Gewissen nicht mehr möglich und Heizungen bleiben auch an kälteren Tagen ausgestellt. Doch Energiesparen muss nicht bedeuten, dass sich die eigene Lebensqualität verschlechtert – im Gegenteil: einige Stromspar-Strategien können das Wohnerlebnis sogar aufwerten. Wie Sie nachhaltig Ihre Nebenkosten senken können, soll in diesem Artikel genauer beleuchtet werden.

  1. Wo wir beim Thema “beleuchten” wären

Wussten Sie, dass die klassische Glühbirne lediglich eine Effizienz von 5% hat? Ganz richtig, rund 95% der aufgewendeten Energie wird in Wärme umgewandelt. Auch wenn Wärme in vielen Situationen auch ihren Nutzen hat, so wollen Sie wahrscheinlich auch an heißen Tagen das Licht anmachen können. Auch Halogenlampen kommen nicht viel besser weg, hier können Sie mit einer Effizienz von 10% rechnen. Falls Sie also veraltete Leuchtmittel in Ihrem Haus haben, sollten Sie diese auf LED umrüsten. Was ihre Effizienz angeht, sind LEDs bis dato unangefochten, denn bis zu 40% der Energie wird in Licht umgewandelt. Diese Art von Leuchtmittel wurde des Öfteren für ihr kaltes Licht kritisiert, doch glücklicherweise gibt es mittlerweile LED-Lampen, die über ein wärmeres Lichtspektrum verfügen. Achten Sie einfach beim Kauf auf die Packung, dort ist das Lichtspektrum meistens vermerkt. Hierbei ist der Wert von “3000K” (Kelvin) grob die wärmste LED, während der höchste Wert grob bei “6500K” liegt.

  1. Work smarter, not harder

Viele sind bei dem Thema Smarthome nach wie vor skeptisch, es wird häufig als ein Gimmick abgetan, welches am Ende des Tages nicht wirklich erforderlich ist. Doch dem ist nicht so – mit einem ausgeklügelten Smarthome-System können Sie bis zu 15 Prozent Energie sparen. Dieser Punkt illustriert die schon vorher aufgestellte These, dass Energiesparen nicht mit Entbehrung verbunden sein muss, sondern auch aufregend sein kann. Wahrscheinlich ist es Ihnen schon häufiger passiert, dass Sie vergessen haben das Licht in einem Raum auszuschalten, den Sie verlassen. Wenn Sie Ihre Lichter jedoch an einen Bewegungsmelder koppeln, können Sie sicherstellen, dass ein Raum auch tatsächlich nur dann beleuchtet ist, wenn sich eine Person darin aufhält. Solche Lösungen können Sie auch mit Zeitschaltuhren kombinieren, sodass das Licht ab einer gewissen Uhrzeit gedimmt oder erhellt wird. Auch Ihre Heizkosten können mit der gleichen Methode deutlich gesenkt werden, zum Beispiel kann so unnötiges Heizen verhindert werden, während Sie lüften. Die Möglichkeiten sind vielfältig, daher sollten Sie definitiv ein Smarthome-System in Erwägung ziehen, sofern Sie noch über keines verfügen. Im Bezug auf die Energiekosten und entsprechenden Optimierungsmöglichkeiten, können Sie auch mit einem erfahrenen Elektriker in der Nähe sprechen.

  1. Lassen Sie Geräte nicht im Standby-Modus

Für den eigenen Komfort ist es häufig üblich, Geräte wie Fernseher, PCs und Drucker im Standby-Modus zu lassen. Auch hier können Sie Energieersparnisse erzielen, indem Sie darauf achten, dass ungenutzte Geräte komplett ausgeschaltet sind. Ein LCD-Fernseher verbraucht jährlich rund 30 Euro im Standby-Modus. Bei moderneren LED-Geräten ist die Bilanz etwas besser, dennoch handelt es sich um komplett vermeidbare Kosten. Um diese Art von Verbrauch zu minimieren, können Sie auch überlegen sich Smart-Steckdosen zuzulegen. Diese sorgen dafür, dass Geräte beim Ausschalten nicht im Standby-Modus landen und haben eine Zeitschalt-Funktionalität.

  1. Achten Sie auch auf kleinere Gewohnheiten

Kleinvieh macht auch Mist – diese Redewendung stammt aus dem 19. Jahrhundert. Schon damals und wahrscheinlich auch wesentlich früher wusste man, dass kleine Ersparnisse sich mit der Zeit häufen und einen großen Unterschied machen können. Wenn Sie sich diesen Grundsatz vor Augen halten, können Sie eine Menge Energie einsparen. Es fängt damit an, dass sie Waschmaschine und Spülmaschine immer komplett vollmachen, bevor Sie das Programm laufen lassen, aber auch vermeintlich kleinere Sachen, wie nur die erforderliche Menge Wasser im Wasserkocher zuzubereiten, können einen Unterschied machen. Öffnen Sie Ihren Kühlschrank nur, wenn Sie auch wirklich etwas daraus brauchen und stellen Sie kein warmes Essen rein – das erhöht den Verbrauch enorm und kann ebenfalls zu Schäden führen. Wenn Sie das Bügeln von Sport- und Freizeitkleidung auslassen, sparen Sie sich sowohl unnötige Arbeit, als auch Strom. Wie Sie sehen, gibt es einige Ecken, an denen man sparen kann, ohne frierend im Eigenheim sitzen zu müssen.

  1. Sanieren ist häufig eine gute Option

Dieser Punkt ist nicht für jeden etwas, aber für einige umso relevanter – sollten Sie zu der Gruppe der Eigentumsbesitzer gehören, sollten sie das Sanieren ihres Eigenheims in Erwägung ziehen. Das gilt insbesondere, wenn dieses etwas älter ist. Eine neue Dämmung, eine effektivere Bedachung und moderne Fenster können Ihre Energiekosten halbieren. Viele scheuen sich, diesen Schritt einzuleiten, da die Kosten ein limitierender Faktor sind. Auch wenn Sanierungsmaßnahmen häufig mit hohen Kosten verbunden sind, gibt es vom Staat eine gewisse Unterstützung – Sanierungsmaßnahmen können zum Beispiel mit einem maximalen Betrag von 40.000 Euro pro Wohneinheit steuerlich abgesetzt werden. Außerdem können in vielen Fällen staatliche Fördergelder beantragt werden.

Wie Sie sehen, gibt es diverse Strategien, mit denen sich die Nebenkosten senken lassen. Einige davon mögen für Sie interessant sein, andere vielleicht nicht und wiederum andere haben Sie vielleicht bereits umgesetzt. Wir hoffen, dass wir Ihnen in diesem Artikel etwas mitgeben konnten, was Ihnen dabei hilft, Ihre Energiekosten zu senken.

Related Posts

Wo soll ich mein tiny house hinstellen?

Lockpick öffnen Sie Ihr eigenes Schloss mit nichts anderem als einer Büroklammer!

Umzug in München – worauf kommt es wirklich an?