Motivationsschreiben: 5 Tipps

Motivationsschreiben: 5 Tipps

Die Unterlagen, welche für die heutigen Bewerbungen für eine Arbeitsstelle oder einen Studienplatz angefordert werden, sind sehr umfangreich und verlangen von den Bewerbern so einiges ab. Neben dem üblichen Lebenslauf und dem Bewerbungsschreiben gehört ab jetzt auch das bereits bekannte Motivationsschreiben zu den obligatorischen Dokumenten.

 

Das Motivationsschreiben in der Schweiz verdeutlicht, warum genau Sie der perfekte Kandidat für die ausgeschriebene Arbeitsstelle oder der angebotene Studienplatz sind. Wird das Motivationsschreiben passend verfasst, kann das Unternehmen von Ihnen einfach überzeugt werden. Immer mehr Arbeitgeber, Universitäten oder Unternehmen legen den Fokus verstärkt auf das Motivationsschreiben und weniger auf die anderen beigelegten Dokumente in dem Bewerbungsdossier. Wir haben für Sie die perfekten 5 Tipps für das überzeugende Motivationsschreiben zusammengestellt.

 

  • Tipp 1: Nutzen Sie Ihre persönliche Chance

Das Motivationsschreiben muss sich durch seine Individualität auszeichnen. Zum einen ist es sehr wichtig, dass der Lebenslauf und das Motivationsschreiben nicht die gleichen oder ähnlichen Informationen enthalten. Sie sollten sich zunächst selbst die Frage stellen, was das entsprechende Unternehmen langfristig von Ihnen hat oder wie es an Ihnen profitiert. Diese Frage sollten Sie in Ihrem Motivationsschreiben beantworten und auch in den Mittelpunkt stellen. Denken Sie darüber nach, wie Sie sich in einer sinnvollen Art und Weise in dem Unternehmen einbringen können, oder welche Ihrer Fähigkeiten zur Bereicherung des Unternehmens dienen könnten. Alle diese Fragen sollten in drei bis vier Sätzen perfekt auf den Punkt gebracht werden. Achten Sie dabei auf Ihre Wortwahl, diese sollte zwar überzeugend, aber nicht arrogant klingen. Eine höffliche Wortwahl kommt bei jedem Arbeitgeber immer sehr gut an und man kann definitiv nichts damit falsch machen.

 

  • Tipp 2: Kurz und knackig, auf das kommt es im Motivationsschreiben an

Als Erstes handelt es sich bei dem Motivationsschreiben um einen sogenannten Fließtext. Das heißt, dass es dort keine Unterteilung im Kapitel gibt. Trotzdem sollten Sie einer übersichtlichen Gliederung, speziell bezogen auf den Inhalt folgen. Ein guter Tipp ist, mit einer höfflichen Anrede zu starten und danach direkt auf die Beantwortung der Frage, weshalb es sich bei Ihnen um den geeigneten Kandidaten handelt, einzugehen. Versuchen Sie das ganze Motivationsschreiben über das Interesse des Unternehmens oder des Empfängers an Ihnen aufrechtzuerhalten. Dieses hat als Auswirkung, dass Sie dem Empfänger Ihres Motivationsschreibens in Erinnerung bleiben. Ein weiterer hilfreicher Tipp ist es, die fachliche Struktur von der Einführung der Motivation, danach den Hauptteil und zu guter Letzt den Schluss einzuhalten. Der verwendete Umgangston, während des gesamten Schreibens sollte stets höfflich und offiziell sein. Vermeiden Sie unbedingt umgangssprachliche Ausdrücke. Ein Motivationsschreiben sollte nie länger als eine Seite sein, da ansonsten das Interesse des Unternehmens verfliegt. Es sollte hingegen kurz und knackig sein und die wichtigsten Details direkt auf den Punkt bringen.

  • Tipp 3: Eine ausreichende Recherche über das Unternehmen ist ausschlaggebend

Für ein perfektes Motivationsschreiben sollten Sie sich zuerst das Unternehmen, die Arbeitsstelle oder die Universität für welche Sie sich bewerben, genau unter die Lupe nehmen und die dortigen Prozesse oder Eigenschaften bestens durchforsten. Der Grund hierfür ist, dass die in Ihrem Motivationsschreiben genannten Eigenschaften und Fähigkeiten auf die ausgeschriebene Arbeitsstelle oder den angebotenen Studienplatz passen sollten. Hierbei sollten keine größeren Abweichungen zustande kommen. Informieren Sie sich deswegen über die Unternehmensphilosophie, die weiteren Standorte, die Führungsetage oder aber auch die Größe des Unternehmens und die Unternehmensgeschichte. Diese Informationen dienen auch Ihnen. Zum einen sind Sie bereits vorbereitet für ein späteres Vorstellungsgespräch und wissen somit über die wichtigsten Punkte des entsprechenden Unternehmens Bescheid und zum anderen bekommen Sie ein Gefühl dafür, ob das entsprechende Unternehmen überhaupt zu Ihnen passt oder eher nicht. Dieser Tipp ist sehr entscheidend und bietet Ihnen zudem eine gute Grundlage in Ihrem Wissen über das jeweilige Unternehmen. Sie kennen sich somit schon relativ gut mit dem Unternehmen aus und müssen sich für das mögliche folgende Vorstellungsgespräch nicht extra vorbereiten und recherchieren.

 

  • Tipp 4: Als Erstes das Entwurfsschreiben, dann die Endversion

Bevor Sie Ihr Motivationsschreiben und die restlichen Bewerbungsunterlagen abschicken, sollten Sie diese unbedingt ausführlich auf mögliche Fehler überprüfen. Alle Ihrer angegebenen Daten aber vor allem die Daten, der Name oder die Adresse des Unternehmens sollten richtig sein und keine Fehler beinhalten. Überprüfen Sie zudem Ihr Layout des Bewerbungsportfolios. Denken Sie immer daran, dass Ihre Bewerbungsunterlagen und Ihre verfassten Texte den ersten Eindruck über Sie hinterlassen und dafür entscheidend sind, ob Sie zu einem späteren Vorstellungsgespräch eingeladen werden oder nicht. Das Unternehmen oder der entsprechende Arbeitgeber kennt Sie und Ihre Persönlichkeit zu diesem Zeitpunkt noch nicht, das Einzige, was er über Sie weiß, sind die Daten, welche Sie in Ihren Bewerbungsunterlagen preisgeben. Deswegen wählen Sie auch hier Weise, welche Daten Sie in Ihrem Lebenslauf, aber auch dem Motivationsschreiben angeben.

 

  • Tipp 5: Lassen Sie sich auf auch neue Dinge ein

In diesem Tipp wird die Kreativität jedes einzelnen Bewerbers als auch von Ihnen gefragt. Einer der entschiedensten Punkte und somit auch Tipp Nummer 5 ist, lassen Sie sich auf etwas komplett Neues ein. Sie werden einem Unternehmen, einem Arbeitgeber oder aber auch Ihrer ausgewählten Universität nur dann in Erinnerung bleiben, wenn Sie sich von der Masse abheben. Deswegen der Appell an Sie, überlegen Sie sich etwas Besonders und zugleich etwas, was Sie von den anderen Bewerbern unterscheidet. Wenn es die Position oder die Arbeitsstelle zulässt, können Sie sich zum Beispiel mit einem Video bewerben. Dieses ist etwas komplett Neues und dazu auch noch etwas sehr Persönliches, was die meisten Unternehmen sehr zu schätzen wissen. Je kreativer ein Unternehmen oder die Universität ist, desto kreativer und einfallsreicher kann dein Motivationsschreiben oder aber auch dein komplettes Bewerbungsdossier sein. Haben Sie Mut zu der Veränderung und Sie werden sehen, dass es sich am Ende bezahlt macht.

Wenn auch Sie diese 5 Tipps für Ihr Motivationsschreiben einhalten, haben Sie die besten Chancen, Aufmerksamkeit zu erregen. Nur wenn das Motivationsschreiben passend verfasst wird, haben Sie die Möglichkeit angenommen zu werden.

Vielen Menschen fehlt jedoch das Können oder auch einfach die Zeit, um ein motivationsschreiben zu verfassen. Wenn dies auch bei Ihnen der Fall ist, dann bietet sich dafür ein Ghostwriter sehr gut an. Dieser bringt ausreichend Erfahrung und Professionalität mit sich, und weiß ganz genau, worauf es bei einem Motivationsschreiben ankommt.