Mit diesen Tricks und Tipps eine Regenjacke Damen selbst nähen

Mit diesen Tricks und Tipps eine Regenjacke Damen selbst nähen

Es braucht nur ein wenig Geschick, eine Nähmaschine mit Zubehör und das passende Material, um sich seinen eigenen Regenmantel für Damen selbst nähen zu können. Auch wenn nicht viele Vorkenntnisse vorhanden sind, lässt sich das individuelle Regenoutfit schnell und unkompliziert herstellen. Nachfolgend wird Schritt für Schritt erklärt, wie man hierbei vorgehen muss.

Sobald das Wetter saisonal umschlägt, kommt man um einen Regenschutz nicht herum. Das Herstellen einer Regenjacke Damen ist leicht, wenn man die nachfolgenden Tipps und Tricks beherzigt. Im Vergleich zu einer Regenjacke von der Stange, bietet eine selbst hergestellte Jacke den Vorteil, dass sie individuell angepasst werden kann und perfekt sitzt. Zudem ist der eigene Regenmantel eine Eigenkreation, die nirgendwo sonst zu finden ist.

 

Was sollte man beim Schnittmuster für den Regenmantel beachten?

Der Schnitt sollte großzügig angelegt sein, damit auch ein wasserdichter und unflexibler Stoff genutzt werden kann. Weiterhin sollte das Schnittmuster eine ausreichend große Kapuze als Kopfbedeckung vorsehen. Große Klappen- oder Eingriffstaschen sind praktisch. Wenn das Modell Tunnelzüge hat, kann es leicht auf Figur gestylt werden. An den Ärmelbündchen schließen elastische Bereiche optimal ab und schützen sehr gut vor Regen.

Passende Schnittmuster für den Regenmantel gibt es im Fachgeschäft und online. Hier ist auch immer angegeben, welches Material verwendet werden sollte. Bei einer Stoffbreite von 140 cm werden von Regenjackenstoff ungefähr 2 Meter benötigt.

Als Verschluss empfiehlt sich immer ein passender Reißverschluss, der im Idealfall teilbar und wasserabweisend ist. Für die Tunnelzüge und die Kapuze werden einzuarbeitende Ösen, Kordelgarn, Kordelenden und Kordelstopper benötigt. Für die elastischen Ärmelbündchen wird ein entsprechendes Elasticband benötigt. Wenn weitere Nähte komplett wasserfest gearbeitet werden sollen, müsste hierfür Saumband genutzt werden.

Der Regenmantel: Vorbereitungsarbeiten

Bevor mit den eigentlichen Näharbeiten begonnen werden kann, müssen zunächst die einzelnen Teile des Mantels aus dem Stoff geschnitten werden. Dabei ist immer auf die Nahtzugabe von bis zu 1,5 cm zu achten. Für das Zuschneiden des Stoffes gibt das Schnittmuster die entsprechende Vorlage und Anleitung. Wenn alle Teile ausgeschnitten sind, kann mit den Zusammennäharbeiten begonnen werden.

 

Regenmantelteile zusammennähen

Jeder Schnitt und jede Vorlage sind verschieden. Allerdings werden zumeist die vorderen und rückwärtigen Teilungsnähte an den Seiten geschlossen. Danach erfolgt das Schließen der hinteren Mittelnaht. Im Anschluss daran werden alle Seitennähte und Schulterbereiche geschlossen. Danach werden die Taschen im vorderen Mantelbereich nach Anleitung bearbeitet. Klappentaschen werden aufgenäht, Eingrifftaschen werden entsprechend eingearbeitet.

Im Anschluss daran werden die Ärmelnähte geschlossen. Auch das Bündchen kann festgenäht werden. Dabei sollte allerdings noch ein Bereich offengelassen werden, damit der Gummizug noch eingearbeitet werden kann. Das Gummiband wird dann mit einer Sicherheitsnadel durch das Bündchen gezogen, in der Länge angepasst und zusammengenäht. Danach kann die Bündchennaht geschlossen werden. Nun können die Ärmel in den Mantel eingenäht werden.

Als nächstes sollten die Seitenteile der Kapuze an das Mittelteil genäht werden. In die Kapuze müssen dann Ösen eingearbeitet werden. Danach wird in die Kapuzenkante ein Tunnel eingearbeitet, sodass die Kordel durchgezogen werden kann. Danach werden alle Kapuzennähte geschlossen und der Reißverschluss in den Mantel eingenäht. Wenn es gewünscht ist, kann im Taillenbereich noch ein Tunnelzug eingearbeitet werden. Zum Schluss werden alle verbleibenden Nähte geschlossen. Alle Kordeln werden in die Tunnelzüge eingezogen und die Kordelstopper und die Kordelenden werden aufgefädelt. Danach sollten die Kordeln noch mit einem Doppelnoten am Saum gesichert werden.